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Mit ‘Dut l’è nuie’ getaggte Beiträge

Dut l’è nuie – Alice live am 1. August 2017

Dut ‘l è nuie (Alles und nichts)
Recital von Alice
mit Antonello D’Urso (Akustik-Gitarre, E-Gitarre und programmazioni)

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Programm                               (Für große Ansicht klicken)

Alice eröffnete am 1. August 2017 das diesjährige Kultur-Festival von Colonos mit einem Gesangsrecital inspiriert vom Thema des Avostanis 2017 „Implosion“, einem epochalen Phänomen, dessen augenfälligstes Symptom die aktuelle schwere Wirtschaftskrise ist, die ihren Ursprung allerdings im globalen Zerfall, im Fortschreiten einer großen Leere, einem Verkümmern menschlicher und sozialer Werte hat.
Alice stellte zum ersten Mal ein Repertoire von Liedern in friulanischer Sprache vor (über das bereits bekannte und geschätzte “Anin a grîs” hinaus), zu Texten von Dichtern wie Pier Paolo Pasolini und Pierluigi Cappello, als auch ein auf dem Volkskulturerbe der „Violette“ beruhendes Stück „Lu falset“. Im Wechsel dazu las Alice Texte von Pier Paolo Pasolini. Die floralen Projektionen lieferte der Fotograf Massimo Gardone.

Das nicht allein aus dem Friaul angereiste Publikum der beiden ausverkauften Konzerte, nahm das Programm begeistert auf.

Als Zugabe sang Alice mitreißendes „Dammi la mano Amore“ und „Prospettiva Nevski“ sowie beim zweiten Konzert auch Per Elisa.

 

Dienstag, 1. August, 21.00 Uhr, Rassegna Culturale AVOSTANIS 2017, Aia dell’Agriturismo AI COLONOS, Via Giovanni da Udine 8, 33050 Villacaccia di Lestizza (UD)

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Alice präsentiert ihr neues Projekt „Dut l’è nuie“

Pressekonferenz am 7. Juli 2017 in Udine. Alice präsentiert ihr neues Projekt „Dut l’è nuie“.

Auszug aus dem Interview: „In diesem Rezital werde ich verschiedene Poesien auf friulanisch singen, die größten Teils von Pier Paolo Pasolini stammen und zu denen Mino Di Martino die Musik geschrieben hat. Manche davon habe bereits auf Italienisch gesungen. Des Weiteren werde ich ein Gedicht von Pierluigi Cappello singen zu dem ich die Musik geschrieben habe und einige „Violette“, friulanischen Volkslieder. Und ich werde Gedichte von Pasolini lesen. Für mich, die ich nicht aus dem Friaul stamme, ist dieses Projekt eine wichtige Bereicherung, denn es ermöglicht mir, mich etwas Neuem zu öffnen. Ich lebe seit vielen Jahren im Friaul und erlebe die friulanische Landschaft, die Menschen und ihre Kultur als äußerst schön, vielfältig und lebendig.“