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Biografie

Biografie, von der offiziellen website (www.alice-officialwebsite.com) übernommen und ins Deutsche übersetzt.

1971 gewann sie das Festival „Voci Nuove“ von Castrocaro Terme.

1972 nahm sie am Sanremo Festival mit dem Titel Il mio cuore se ne va teil. Im selben Jahr gewann sie die „Gondola d’argento“ auf der internationalen Ausstellung der Musica Leggera di Venezia mit La festa mia von Franco Califano.

1973 wurde die Single Il giorno dopo/Vivere un po‘ morire un po‘ veröffentlicht.

1975 Carla Bissi, wie die Künstlerin mit richtigem Namen heißt, beginnt ihre professionelle Karriere unter dem Künstlernamen Alice Visconti und nimmt ihr erstes Album La mia poca grande età auf. Plattenfirma: CBS

1977 Cosa resta… Un fiore erscheint und aus Alice Visconti wird kurz Alice.

1980 Sie wechselt die Plattenfirma und unterschreibt bei EMI. Sie beginnt eine neue Phase, in der sie nicht nur Interpretin sondern auch Autorin und Komponistin des kompletten Albums ist; erste künstlerische Zusammenarbeit mit Franco Battiato in Gestalt des Arrangeurs, gemeinsam mit Giusto Pio, und des Produzenten. Aus dieser Zusammenarbeit entsteht Capo Nord mit der Single Il vento caldo dell’estate, welche sie gemeinsam mit Francesco Messina und Franco Battiato geschrieben hat. Das Lied landet in den Charts.

1981 Das Album Alice (in Deutschland erschienen unter Per Elisa) beinhaltet die Single Per Elisa (Alice/Battiato/Pio), mit der Alice das Sanremo Festival gewinnt; und dies ist der Beginn eines kontinuierlich wachsenden Erfolgs im Ausland, vor allem in Europa. Im Herbst des selben Jahres erscheint in Deutschland die Single Una notte speciale, die Alice weiter auf Platz 1 der Charts hält, den sie bereits für viele Monate mit den Song Per Elisa dort inne hatte, der zur selben Zeit noch immer auf Platz 3 steht. Erste Europa-Tour.

1982 Das Album Azimut bestätigt die Unabhängigkeit von Alice, die sich komplett um das Projekt kümmert, nicht nur als Sängerin, Autorin und Komponistin, sondern auch um Realisation und Produktion. Eine der Singles wird Chanson egocentrique sein, welches sie gemeinsam mit Franco Battiato singt.

1983 Falsi allarmi. Sie gewinnt das Festival „Azzurro“.

1984 Die Single Zu nah am Feuer, im Duett mit Stefan Waggershausen, landet mit über einer Million verkaufter Exemplare in den europäischen Charts und der italienische Beitrag am Eurofestival in Luxemburg, I treni di Tozeur, gemeinsam gesungen mit Franco Battiato, trägt dazu bei den Erfolg in Europa zu festigen.

1985 Gioelli rubati, aufgenommen zwischen Mailand und Power Station in New York. ist ganz den Liedern von Franco Battiato gewidmet, arrangiert und realisiert von Roberto Cacciapaglia in Zusammenarbeit mit Michele Fedrigotti. Sie erhält die Prämie des Club Tenco als beste weibliche Interpretin.

1986 Park Hotel steht für einen erneuten Wendepunkt in Alices Karriere. Hier beginnt die Zusammenarbeit mit Francesco Messina, der das Album realisiert und produziert, und auf dem bedeutende Namen der internationalen Musik-Szene mitwirken, u.a. Tony Levin, Jerry Marotta und Phil Manzanera.

1987 Elisir vereint auf einem Album einige der bisherigen Erfolge in neuen Interpretationen. In Deutschland erhält Alice die „Goldene Europa“. Kusamakura wird ausschließlich in Japan veröffentlicht.

1988 Auf Mélodie passagère singt sie Melodien von Satie, Fauré und Ravel, begleitet von Michele Fedrigotti am Klavier. Das Album erscheint nach einer großen Anzahl von Konzerten in Italien und im Speziellen nach dem Auftritt in der Sala Verdi des Conservatorio di Milano.

1989 Il sole nella pioggia erscheint, mit so herausragenden Musikern wie Steve Jansen und Richard Barbieri (Ex Japan), John Hassell, Paolo Fresu, Peter Hammill, Dave Gregory, Kudsi Erguner. 1990 folgt eine große Europa-Tournee.

1992 Mezzogiorno sulle Alpi erscheint, realisiert unter Beteiligung von Gavin Harrison, Paolo Fresu, Marco Guarnerio, Danny Thompson, Bobo Romani, Stefano Battaglia, Dave Gregory, Martin Elliot, Jakko Jakszyk, gefolgt von einer Tour in Italien mit einem Großteil dieser Musiker.

1993/94 Art et Decoration, ein Programm mit Melodien von Hahn, Ives, Ravel, Montsalvage, Sadero, Fauré, Gurney, SaintSaens, Villa Lobos. Diverse Aufführungen unter Begleitung des Symphonieorchesters Arturo Toscanini im Mai, Premiere im Teatro Regio di Parma.

1995 Charade, realisiert unter Beteiligung von Trey Gunn, Stewart Gordon, Paolo Fresu und dem California Guitar Trio; erste Arbeit für die neue Plattenfirma WEA.

1996 Europa-Tour mit Steve Jansen, Mick Karn, Robby Aceto und Ben Coleman.

1997 Kooperation mit Trey Gunn (King Crimson) für den Titelsong seines Solo-Albums The Third Star, dessen Co-Autorin und Interpretin Alice ist. Mitwirkung beim Projekt Devouge.

1998 Exit. Kooperation mit Skye von Morcheeba für die Single Open your eyes. Im Dezember des selben Jahres Konzerte in den Kirchen Mailands und Umgebung, anderen Städten und im Rahmen der Ausstellung „La Musica Dei Cieli“ mit dem Programm God is my DJ, einer Reise durch diverse unterschiedliche musikalische Welten, entlang eines Weges, der nicht geistliche Musik, jedoch das Geistliche in der Musik sucht.

1999 God is my DJ. Nach zahlreichen Konzerten in Kirchen und Kathedralen Italiens wird das dazugehörige Album veröffentlicht.

2000 Personal juke box. Die Single Il giorno dell’indipendenza (geschrieben von Juri Camisasca), mit der Alice erneut am Sanremo-Festival teilnimmt, ist der Auftakt dieses Albums, das einen Teil ihrer größten Erfolge vereint, wie Chanson egocentrique in neuer Version mit Blue Vertigo, aber auch ein Cover von This is not America sowie zwei neue Stücke Tutto è niente und Dimmi di si, geschrieben von Alice. Sommer-Tour mit dem Programm God is my DJ.

2003 Viaggio in Italia wird im Oktober des Jahres bei der Plattenfirma NuN veröffentlicht. Geboren aus dem Wunsch heraus, den Gehalt des Textes in den Mittelpunkt des Projekts zu stellen, oder vielmehr solcher Worte, die uns in unserem Innersten berühren; und Stücke des großen italienischen und nicht italienischen Autoren-Liedguts zusammenzustellen. Und so finden sich folgende Autoren und Komponisten auf dem Album: F. De André, F. de Gregori, I. Fossati, Fripp/Sinfield (King Crimson), G. Garber, J. Joyce/S. Barret, P. Panella/L. Battisti, M. Sgalambro/F. Battiato. Im Zentrum des Projekts stehen auch zwei neue Stücke basierend auf Gedichten von Pier Paolo Pasolini, Febbraio und Al principe, vertont von Mino Di Martino.

2004 Tournee durch die Theater Italiens mit Viaggio in Italia und den Musikern Steve Jansen, Alberto Tafuri, Marco Pancaldi, Simone Sant.

2005 Konzerte Viaggio in Italia im Trio mit Alberto Tafuri und Marco Pancaldi.

2006 Dezember. Im Rahmen der Ausstellung „La Musica dei Cieli“ mit den Musikern Steve Jansen, Marco Pancaldi und Alberto Tafuri. Diverse Konzerte in Basiliken und Kirchen Mailands und Umgebung sowie in anderen Städten Italiens mit dem neuen Projekt Lungo la strada, bei dem sie, über das Musikalische hinaus, ihre Aufmerksamkeit auf einige grundlegende Themen unseres Lebens richtet, wie Liebe, Poesie, Krieg (der immer mehr Raum in der Welt als auch in uns selbst einnimmt), dem Wunsch nach Frieden, der spirituellen Suche und der Suche nach sich selbst.

2007 Im Mai Konzerte mit dem Orchester „Accademia Naonis“ unter der Leitung des Dirigenten Sivilotti. Im Herbst Konzerte im Trio mit A. Tafuri und M. Martellotta mit dem Projekt Lungo la strada in den Theatern Italiens. Weitere Konzerte in 2008.

2009 Lungo la strada wird als Album von Arecibo Edizioni Musicali veröffentlicht und über EMI Music Italy vertrieben. Es ist das erste Live-Album von Alice, aufgenommen am 22. Dezember 2006 in der Basilica di San Marco in Mailand.

2010 Duett mit Stefan Waggershausen für seine neue CD So ist das Spiel; italienischer Text des Songs Was soll ich Dir sagen geschrieben von Alice.

2012 Am 25. August erscheint die Single Nata ieri, die Tiziano Ferro für Alice geschrieben hat, am 18. September das Album Samsara, auf dem sie nicht nur zwei eigene Stücke Orientamento und Sui giardini del mondo (das letztere in Zusammenarbeit mit Marco Pancaldi) veröffentlicht, sondern auch mit herausragenden Komponisten wie Franco Battiato und Tiziano Ferro zusammenarbeitet, die für sie Eri con me, Nata ieri und Cambio casa geschrieben haben; sowie mit Mino di Martino, der Morire d’amore (inspiriert vom Leben der Johanna von Orléans), Un mondo aparte, Autunno già, e Come il mare für sie geschrieben hat; die beiden letztgenannten in Zusammenarbeit mit Terra di Benedetto und inspiriert von Gedichten von Rimbaud und Verlaine. Nicht zu vergessen die Hommage an Lucio Dalla mit dem Stück Il cielo.

Produziert wurde das Album von Steve Jansen, Francesco Messina und Marco Guarnerio, mit Ausnahme von A cchiù bella, produziert von Alberto Tafuri und der Remix-Version von Cambio casa, realisiert und produziert von Michele Canova, welches er gemeinsam mit Tiziano Ferro geschrieben hat.

Die Lieder auf Samsara erzählen von dem, was uns unermüdlich und fortwährend widerfährt, wiederholend fließt, und sie erzählen von Momenten im Leben, in denen man eine höhergestellte Einheit atmet sowie von Momenten, in denen man aufhört Gefangener zwischen Freude, Leid und Schmerz zu sein… unser Leben…welches der Sanskrit-Begriff Samsara, dargestellt in Form eines sich drehenden Rades, perfekt widerspiegelt.

Es folgt eine Tour in italienischen Theatern mit den Musikern Marco Guarnerio, Osvaldo di Dio, Andrea Viti und Nick Taccori.

Sie erhält die „Premio Bruno Cavallini“ von Vittorio Sgarbi und den Preis für ihr Lebenswerk vom Azimut Fan Club aus Florenz.

2013 Ihr wird der Preis „Tributo ad Augusto 2013“ zuteil und sie reicht die erhaltene Prämie an Gabriella Manera Cattani von AISLA (Italienischer Verband der Amyotrophe Lateralsklerose) weiter.

Gemeinsam mit Luca Carboni singt sie für sein Album Fisico e politico eine neue Version des Hits Farfallina.

Zusammenarbeit mit Franco Battiato und Anthony für das Projekt Del suo veloce volo, großes Konzert-Event in der Arena von Verona, welches Ende November von Universal auf CD herausgebracht wird.

 

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